Blog

Wissen rund um Sanierung & Förderung.

Hintergründe, Einordnungen und Praxiswissen zu Sanierung, energetischer Modernisierung und Förderlandschaft – verständlich aufbereitet von CTG Projekt- & Bestandsentwicklung UG.

Artikelübersicht

Aktuelle Beiträge.

Zwei Artikel zum Einstieg – weitere Artikel folgen in Kürze.

Förderlandschaft für energetische Sanierungen
Förderung · ca. 6 Min. Lesezeit

Energetische Sanierung: Fördermöglichkeiten 2026

Ein Überblick über die Förderlandschaft für energetische Sanierungen in Deutschland – von BAFA-Einzelmaßnahmen bis KfW-Programmen.

Artikel lesen →
Komplettsanierung aus einer Hand
Sanierung · ca. 5 Min. Lesezeit

Die Vorteile einer Komplettsanierung aus einer Hand

Warum die Koordination aller Gewerke durch einen Partner Zeit, Nerven und Reibungsverluste spart.

Artikel lesen →
In Vorbereitung

Weitere Artikel folgen

Wir erweitern diesen Blog laufend um neue Themen rund um Sanierung, Bestandsentwicklung und Bauprojekte – schauen Sie gerne wieder vorbei.

Zur Artikelübersicht

Energetische Sanierung: Fördermöglichkeiten 2026

Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch sanieren möchte, steht meist vor zwei Fragen: Welche Maßnahme lohnt sich – und welche Unterstützung gibt es dafür vom Staat? In Deutschland existiert seit Jahren eine vergleichsweise umfassende Förderlandschaft für energetische Sanierungen, die sich im Kern auf zwei Institutionen stützt: die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die über die KfW und das BAFA abgewickelt wird.

BAFA: Förderung für Einzelmaßnahmen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist die zentrale Anlaufstelle für die Förderung einzelner energetischer Maßnahmen am Bestandsgebäude. Dazu zählen klassischerweise:

  • Der Austausch alter Heizungsanlagen, etwa durch Wärmepumpen oder Biomasseheizungen
  • Dämmmaßnahmen an Dach, Fassade, Kellerdecke oder oberster Geschossdecke
  • Erneuerung von Fenstern und Außentüren
  • Anlagentechnik wie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
  • Fachplanung und Baubegleitung durch Energieeffizienz-Experten

Die BAFA-Förderung erfolgt in der Regel als direkter Zuschuss auf die förderfähigen Kosten einer Einzelmaßnahme. Welche Maßnahmen konkret förderfähig sind und in welcher Höhe Zuschüsse gewährt werden, ändert sich im Zeitverlauf – unter anderem, weil Förderprogramme regelmäßig angepasst, befristet oder neu ausgerichtet werden.

KfW: Kredite und Zuschüsse für die Komplettsanierung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wiederum ist traditionell die Adresse für größere Vorhaben – insbesondere für die Sanierung zum sogenannten Effizienzhaus-Standard, bei dem mehrere Einzelmaßnahmen kombiniert werden, um ein definiertes energetisches Gesamtniveau zu erreichen. Die KfW-Programme bieten dabei typischerweise zinsgünstige Kredite, die teilweise mit einem zusätzlichen Tilgungszuschuss kombiniert werden können – je besser der erreichte Effizienzhaus-Standard, desto attraktiver in der Regel die Konditionen.

Auch hier gilt: Die genaue Ausgestaltung der Programme, die Höhe der Zuschüsse und die Bonushöhen für bestimmte Maßnahmen (etwa den Verzicht auf fossile Heizsysteme) werden von der Politik in unregelmäßigen Abständen angepasst.

Weitere Programme und regionale Förderungen

Neben BAFA und KfW gibt es vereinzelt auch Förderprogramme auf Länder- oder kommunaler Ebene, etwa von Landesbanken oder Stadtwerken, die sich mit den Bundesprogrammen kombinieren lassen. Ob und in welcher Form solche Programme am jeweiligen Standort verfügbar sind, ist sehr unterschiedlich und sollte im Einzelfall geprüft werden.

Wichtiger Hinweis: Stand und Höhe der Förderungen ändern sich regelmäßig. Die in diesem Artikel genannten Programme und Mechanismen beschreiben die grundsätzliche Förderlandschaft, ersetzen aber keine aktuelle Beratung. Die genauen, derzeit gültigen Konditionen erfragen Sie am besten direkt bei der KfW, beim BAFA oder im persönlichen Gespräch mit uns – wir ordnen Ihr Vorhaben gerne in die aktuell verfügbaren Programme ein.

Was bedeutet das für Ihre Planung?

Unabhängig von der aktuellen Förderhöhe lohnt sich für die meisten Bestandsgebäude eine frühzeitige energetische Bestandsaufnahme: Sie zeigt, welche Maßnahmen den größten Effekt auf den Energiebedarf haben und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll umgesetzt werden – etwa zuerst die Gebäudehülle, dann die Heizungstechnik. Diese Reihenfolge wirkt sich häufig auch auf die Förderfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der einzelnen Schritte aus.

Bei CTG Projekt- & Bestandsentwicklung UG ist die Einordnung möglicher Förderwege fester Bestandteil der Planungsphase – wir sprechen die energetischen Maßnahmen mit Ihnen durch und weisen auf Programme hin, die für Ihr konkretes Vorhaben in Frage kommen könnten.

Zur Artikelübersicht

Die Vorteile einer Komplettsanierung aus einer Hand

Wer eine Bestandsimmobilie saniert, steht meist vor einer ganzen Reihe von Gewerken: Zimmerei für die Dachkonstruktion, Heizungstechnik für die Wärmepumpe, Sanitärinstallation für Bad und Küche, Elektrik für die gesamte Hausverteilung und am Ende die Malerarbeiten, die alles sichtbar zusammenführen. Klassischerweise werden diese Gewerke einzeln beauftragt – mit allen Folgen, die das für die Koordination eines Bauvorhabens mit sich bringt.

Das Problem mit vielen Einzelgewerken

Wer fünf verschiedene Handwerksbetriebe für ein Projekt koordiniert, übernimmt damit faktisch die Rolle eines Generalunternehmers – ohne dafür ausgebildet zu sein. Terminabsprachen zwischen Gewerken, die aufeinander angewiesen sind, müssen selbst organisiert werden. Verzögert sich ein Gewerk, geraten oft auch die nachfolgenden Arbeiten in Verzug. Und wenn an einer Schnittstelle ein Fehler passiert – etwa wenn die Elektrik nicht zur geplanten Sanitärinstallation passt – ist es häufig schwer zu klären, wer dafür verantwortlich ist.

Ein Ansprechpartner für das gesamte Projekt

Bei einer Komplettsanierung aus einer Hand entfällt diese Koordinationsarbeit für den Eigentümer. Ein Bauleiter ist über die gesamte Projektlaufzeit verantwortlich dafür, dass die Gewerke in der richtigen Reihenfolge und mit abgestimmten Schnittstellen arbeiten. Das bedeutet konkret:

  • Ein zentraler Ansprechpartner für alle Fragen – statt fünf einzelner Kontaktpersonen
  • Eine durchgängige Planung, die Statik, Technik und Optik von Anfang an zusammen denkt
  • Klar abgestimmte Übergaben zwischen den Gewerken, ohne Wartezeiten durch fehlende Kommunikation
  • Eine einzige verantwortliche Stelle bei Rückfragen zur Ausführung – auch nach Fertigstellung

Planung und Ausführung aus einer Hand

Ein weiterer Vorteil liegt in der Verbindung von Planung und Umsetzung. Wenn die Person, die die Sanierung plant, auch die ausführenden Teams kennt und überblickt, lassen sich Entscheidungen während der Bauphase schneller und realistischer treffen. Bei CTG Projekt- & Bestandsentwicklung UG verantwortet ein erfahrener Planer die Planung jeder Sanierung – das schafft eine durchgängige Linie von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Abnahme, statt eines Bruchs zwischen Entwurf und Baustelle.

Wirtschaftliche Vorteile für Eigentümer

Auch wirtschaftlich kann sich die Bündelung der Gewerke lohnen: Ein Festpreisangebot, das alle Gewerke umfasst, schafft von Anfang an Kostentransparenz. Nachträgliche Mehrkosten durch schlecht abgestimmte Einzelaufträge – etwa weil eine Leitung doppelt verlegt oder eine bereits verputzte Wand wieder geöffnet werden muss – lassen sich durch koordinierte Planung deutlich reduzieren.

Fazit

Eine Komplettsanierung aus einer Hand ersetzt nicht die Qualität der einzelnen Gewerke – aber sie verändert, wie reibungslos diese Gewerke zusammenarbeiten. Für Eigentümer, Bestandshalter und Immobilienvertriebe bedeutet das vor allem eines: weniger Koordinationsaufwand und ein nachvollziehbarer, verlässlicher Projektverlauf von Anfang bis Ende.

Fragen zu Ihrem Sanierungsprojekt?

Sprechen Sie mit uns – wir ordnen Ihr Vorhaben ein und zeigen Ihnen die nächsten sinnvollen Schritte.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren